Loop Generation ist eine der beliebtesten Adressen für Designer-Secondhand in London. Gegründet wurde der Laden 2019 von den Freunden Ewa Kozieja und Piotr Krzymowski. Ihre Idee: Luxusmode und Verantwortung passen in denselben Kleiderschrank. Sie kuratieren hochwertige Preloved-Kleidung und Accessoires, online und in ihrem Flagship-Store in Chelsea in der 171-175 Draycott Avenue.
Der neueste Concept Store hat über 280 Quadratmeter und fühlt sich eher wie eine Galerie an als wie ein typischer Secondhand-Laden. Die Stangen stehen mit viel Abstand, es ist hell, und jedes Teil bekommt Raum.

Loop Generation nutzt Shopify, PayPal POS und Circle-Hand als zentrales System für Kommission und Secondhand.
Wenn Kassensysteme nicht zu Secondhand passen
Mit dem wachsenden Netzwerk an Lieferkund:innen, von Influencer:innen über Stylist:innen bis zu privaten Kleiderschränken aus ganz London, wurden die Lücken immer größer. Klassische Kassensysteme sind dafür gebaut, Ware einmal einzukaufen und immer wieder zu verkaufen. Bei Secondhand ist es genau umgekehrt.
Loop Generation brauchte:
Abläufe, die für Secondhand gemacht sind, mit klarer Zuordnung zu Lieferkund:innen und Provisionen
Unterstützung für Designer-Einzelstücke mit ganz eigenen Merkmalen
Eine genaue Differenzbesteuerung für jeden einzelnen Artikel (in Großbritannien das VAT Margin Scheme)
Herkömmliche Kassensysteme schafften das nicht. Es gab immer mehr Notlösungen. Fehler drohten das Vertrauen der Lieferkund:innen zu beschädigen, und bei der Steuer blieb immer ein ungutes Gefühl. Dazu verlor das Team viel Zeit mit dem Abtippen von Daten, statt sich um die Kuration zu kümmern.
An diesem Punkt fand Loop Generation Circle-Hand, eine Software, die speziell für Secondhand und Kommission entwickelt wurde.

(Quelle: Loop Generation, eine Ausstellung von @zieta_studio / @loopgeneration / @bgy_id / @onandondesigns / @lets_art_fund / @polish_culture)
Eine neue Grundlage für den Alltag
2023 übertrug Loop Generation mehr als 3.000 Artikel in Circle-Hand, jeweils verknüpft mit der passenden Lieferkundschaft und der Auszahlungshistorie. Seitdem ist Circle-Hand die zentrale Datenquelle, Shopify und PayPal POS sind die Verkaufskanäle.
Die wichtigsten Verbesserungen:
Ein gemeinsamer Bestand und eine Datenbank für alle Lieferkund:innen
Automatische Auswertungen für die Differenzbesteuerung
Übersichtliche Konten für Lieferkund:innen mit voller Transparenz
Artikelaufnahme mit KI: Kategorie, Markenvorschläge und Beschreibungen
Ein einziger, schlanker Annahmeprozess statt drei getrennter Systeme

Das Ergebnis: Ruhe im Betrieb, auch bei großen Mengen
Heute verwaltet Loop Generation mehr als 10.000 erfasste Artikel und 1.300 Lieferkund:innen in Circle-Hand.
Was sich verändert hat:
Zwei Drittel weniger Dateneingabe, weil Circle-Hand die zentrale Warenwirtschaft ist
Mehr Vertrauen bei Lieferkund:innen durch transparente Übersichten und Auszahlungshistorien
Einfachere Differenzbesteuerung durch genaue Nachverfolgung pro Artikel
Jede Woche mehrere Stunden gewonnen, weil das manuelle Übertragen wegfällt
Statt sich um Tabellen herum zu organisieren, arbeitet Loop Generation heute mit einer stabilen Grundlage, die mitwächst. Sie passt zum Anspruch der Marke und zu den Anforderungen von modernem Secondhand.
Die Geschichte zeigt, dass ein Secondhand-Laden seinen Boutique-Charakter behalten und trotzdem professionell wachsen kann. Wenn du dich im „Vorher“ von Loop Generation wiederfindest, melde dich gern bei uns.






