Einen Second Hand Laden zu eröffnen, klingt erst einmal nach Mode, schönen Fundstücken und glücklichen Kundinnen. Und ja, genau das gehört dazu! Aber wer selbst einen Laden führt, weiß: Hinter den Kulissen steckt noch eine ganze Menge mehr.
Ich bin Steffi Sonntag und Inhaberin der Second Hand Boutique greengera in Gera. Seit 2020 entwickle ich mein Geschäft Schritt für Schritt weiter. Heute verbinde ich meinen stationären Laden am Geraer Marktplatz mit einem eigenen Online-Shop, in dem jedes Second Hand Stück auch online erhältlich ist.

(Steffi Sonntag in ihrer Second Hand Boutique am Geraer Marktplatz)
1. Eine gute Idee allein reicht nicht
Auf meinem Weg habe ich vieles ausprobiert, Entscheidungen getroffen, Prozesse verändert und natürlich auch dazugelernt. Ich habe gemerkt, wie wichtig funktionierende Strukturen sind und dass eine gute Idee allein noch kein erfolgreiches Business macht. Manchmal sind es eben die kleinen Stellschrauben im Hintergrund, die einen richtig großen Unterschied machen.
Ich bin nämlich nicht nur Kreativkopf und Modefan, sondern auch Zahlenmensch. Mit meinem BWL-Hintergrund, meiner langjährigen Berufserfahrung in Verwaltungen und Controllingabteilungen und meiner eigenen unternehmerischen Praxis bringe ich ganz unterschiedliche Perspektiven zusammen.
2. Was hinter einem Second Hand Laden wirklich steckt
Stell dir vor: Du hast einen schönen Laden eröffnet. Die ersten Kundinnen kommen, die Ware ist toll und du freust dich über jedes verkaufte Teil. Aber wie geht es dann weiter?
Warenannahme: Wie organisierst du die Annahme von Kleidung und welche Konditionen vereinbarst du mit deinen Bringkundinnen?
Kommissionsware: Wie dokumentierst du sie und wann und wie rechnest du mit deinen Bringkundinnen ab?
Preise: Wie kalkulierst du deine Verkaufspreise so, dass am Ende auch wirtschaftlich etwas übrig bleibt?
Neue Ware: Wie sorgst du dafür, dass nicht nur Kundinnen zum Stöbern kommen, sondern auch regelmäßig neue Ware bei dir landet?
Oder ein anderes Szenario: Dein Laden ist in der Stadt gut sichtbar, aber du möchtest mehr Stammkundinnen gewinnen. Wie erreichst du sie auch außerhalb deiner Öffnungszeiten? Wie baust du einen Newsletter auf, der wirklich gelesen wird? Welche Rolle spielen Instagram, lokale Kooperationen und Netzwerkarbeit?
Viele Fragen, die im Alltag eines Second Hand Ladens ganz selbstverständlich dazugehören.
3. Mein Alltag mit Circle-Hand
Circle-Hand ist ein wichtiger Bestandteil meines Geschäftsalltags. Ich nutze die Software wirklich gern und habe damit viele Abläufe professionalisiert und weiterentwickelt. Ich weiß also auch, wie viel Zeit und Arbeit man sich mit den richtigen Tools und einer guten Organisation sparen kann.
4. Erfahrung teilen, statt jeden Fehler selbst machen
Ich bin überzeugt, dass wir in der Second Hand Branche viel voneinander lernen können. Niemand muss das Rad immer wieder neu erfinden. Und ganz ehrlich: Wenn jemand anderes eine Herausforderung schon gelöst hat, warum sollte man dann nicht von diesen Erfahrungen profitieren?
Ich habe selbst viele Schritte gemacht, einiges ausprobiert und mir Wissen aufgebaut. Genau das möchte ich weitergeben. Nicht mit dem Anspruch, dass mein Weg für jeden der richtige ist, sondern mit dem Blick dafür, welche Möglichkeiten es gibt und was in der Praxis funktionieren kann.
Deshalb biete ich jetzt auch das Second Love Mentoring an. Kein starres Online-Programm, keine vorgefertigten Inhalte, sondern echte Mentoring-Arbeit im persönlichen Eins-zu-eins, online oder live im Laden. Wir schauen uns deine Situation an, betrachten Zahlen und Abläufe und entwickeln konkrete Lösungsansätze. Dabei ist es ganz egal, ob du gerade erst gründest, schon einen Laden führst oder dein bestehendes Konzept weiterentwickeln möchtest.
Du hast Fragen zu deinem Second Hand Business? Dann lass uns gemeinsam draufschauen!
Die Second Hand Boutique findest du am Markt 6 in Gera, im Online-Shop und auf Instagram. Schau gern vorbei!






