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Differenzbesteuerung berechnen




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Kommissionsanteil: 0,00 €
Steuer: 0,00 €
Marge: 0,00 €

Mit unserem einfachen Rechner kannst du schnell deinen Kommissionsanteil, die anfallende Steuer und deine Marge berechnen. Durch die Anwendung der Differenzbesteuerung kannst du rund 20 Prozent des Einkaufspreises an Umsatzsteuer sparen. Wir verraten dir, wie das funktioniert.

1. Was ist die Differenzbesteuerung?

Die Differenzbesteuerung klingt erstmal kompliziert, ist aber eigentlich ganz simpel. Sie ist ein Steuermodell, das speziell für den Handel mit gebrauchten Waren wie Kleidung entwickelt wurde. Anstatt die Umsatzsteuer auf den gesamten Verkaufspreis zu zahlen, wird sie nur auf die Differenz zwischen deinem Einkaufs- und Verkaufspreis erhoben. Wenn du in deinem Laden gebrauchte Sachen verkaufst, zahlst du also die Umsatzsteuer nur auf den Unterschied zwischen dem, was du dafür bezahlt hast, und dem, was du beim Verkauf einnimmst. Das heißt, du sparst im Vergleich zur normalen Umsatzsteuer ordentlich Steuern!

2. Die häufigsten Fehler bei der Differenzbesteuerung

1. Fehler: Steuer auf den vollen Verkaufspreis anwenden
Viele Händler:innen machen den Fehler, die Umsatzsteuer auf den gesamten Bruttoverkaufspreis zu berechnen, anstatt nur auf den Kommissionsanteil, also der Differenz zwischen den Ankaufs- und Verkaufspreis.

2. Fehler: Fehler: Missverständnisse bei der Berechnung der Umsatzsteuer
Ein gängiger Irrtum ist, die Umsatzsteuer als Abzug vom Bruttoverkaufspreis zu betrachten, ähnlich der Lohnsteuer. Bei 100€ Bruttoumsatz beträgt die Umsatzsteuer also nicht 19€ (100€*0,19). Die Umsatzsteuer ist bereits im Bruttoverkaufspreis enthalten und stellt keinen zusätzlichen Aufschlag dar. Zur Veranschaulichung:

Du verkaufst ein Kleidungsstück für 200€, inklusive Umsatzsteuer, wobei der Kommissionsanteil 100€ beträgt.

Um die in diesem Preis enthaltene Umsatzsteuer zu berechnen, wird zunächst der Nettopreis ermittelt: 100€ / 1,19 ≈ 84,03€

Die Umsatzsteuer berechnet sich dann aus der Differenz: 100€ - 84,03€ ≈ 15,97€

In diesem Beispiel sind also bereits 15,97€ Umsatzsteuer im Bruttopreis von 100€ enthalten.


3. Fehler: Rabatte nicht korrekt berücksichtigen
Wird ein Artikel rabattiert verkauft, muss die Steuer auf den rabattierten Differenzbetrag berechnet werden, nicht auf die ursprüngliche Differenz.

4. Fehler: Mangelnde Dokumentation von Einkaufs- und Verkaufspreisen
Eine lückenlose Dokumentation ist essentiell für die korrekte Anwendung der Differenzbesteuerung. Ohne genaue Aufzeichnungen kann die tatsächliche Differenz nicht korrekt berechnet werden, was zu fehlerhaften Steuerangaben führen kann. Ein Tool wie Circle Hand kann dir bei dieser Dokumentation einfach helfen.

5. Fehler: Verwechslung von Differenzbesteuerung mit regulärer Umsatzsteuer bei gemischten Sortimenten
In Stores, die sowohl Neuware als auch Gebrauchtware verkaufen, muss genau unterschieden werden, für welche Artikel die Differenzbesteuerung gilt. Werden alle Artikel gleich behandelt, kann dies zu einer Über- oder Unterbesteuerung führen.

3. Effektive Preisgestaltung und Steuerüberblick mit smarter Software

Die richtige Preisgestaltung unter Berücksichtigung der Differenzbesteuerung ist essentiell. Denke daran, deinen Einkaufspreis plus deine Marge (dein Gewinn) zu kalkulieren und dann die Steuer hinzuzurechnen. Um dir das Leben zu erleichtern, bietet Circle-Hand eine automatische Berücksichtigung der Differenzbesteuerung. Sie gibt dir einen klaren Überblick über deine Steuern und hilft dir, deine Preise optimal zu gestalten. Mehr Infos findest du unter www.circle-hand.com/de

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Lennart Wittstock

Lennart Wittstock

Founder - Circle-Hands